Haus und Grundbesitz 06/07_2013: Viel Sensibilität und Verantwortung für Umwelt und Klima

Haus und Grundbesitz 06/07_2013: Viel Sensibilität und Verantwortung für Umwelt und Klima

 

„Nachhaltigkeit am Bau", meint in erster Linie vorausschauendes Handeln - und das ganz besonders in energetischer und ökologischer Hinsicht, wobei Ökologie nicht ohne Energiebewusstseinfunktioniert. Eine Möglichkeit, beiden Aspekten weitgehend gerecht zu werden, ist der Selbstbau eines echten Passivhauses. Das passende Bausystem dafür, bietet das Unternehmen Hellmann varioform-haus aus Winsen an der Aller.

Maurermeister Eckart-Rolf Hellmann arbeitet mit Schalungselementen, die nach dem Nut- und Federprinzip zu Wänden gesteckt werden. Das ist ein Verfahren, mit dem sogar Laien dichte und exzellent gedämmte Gebäudehüllen bauen können - zwingende Voraussetzung, für ein Passivhaus.
Dabei ist der Begriff „passiv" eher irreführend, denn dieses Haus hilft aktiv, den Energiebedarf drastisch zu senken und somit den CO2-Ausstoß zu reduzieren. Aufgrund seiner Bauweise und Ausrichtung, reichen ihm diverse natürliche Energiequellen: Dazu gehören die Sonne, der Mensch, aber auch die Abluft und Wärme von Geräten im Haus - wie zum Beispiel die Wärme einer Lampe und anderes.
Damit die vorhandenen Energiequellen effektiv genutzt werden, ist ein Passivhaus mit einer Anlage zur kontrollierten Be- und Entlüftung mit integrierter Wärmerückgewinnung ausgestattet.

Heizen - ganz ohne fossile Brennstoffe

So eine „Maschine" benutzt zur Erwärmung des Brauchwassers unter anderem die Wärmeenergie der Abluft des Hauses. Denn: Ein konsequent durchdachtes Passivhaus verfügt über keine herkömmliche Heizung - es kommt also ganz ohne fossile Brennstoffe aus.
Kritiker nennen das gerne eine „Mogelpackung" - schließlich erhöhe sich bei solchen Anlagen der Bedarf an elektrischer Energie, heißt es. Doch das ist nur die halbe Wahrheit.
Denn: Tatsächlich funktioniert auch eine herkömmliche Heizungsanlage nicht ohne elektrische Energie.
Die Praxis zeigt, dass der Anteil der Anlage zur Be- und Entlüftung am Gesamtenergiebedarf eines Passivhauses doch eher gering ist. Wer an dieser Stelle den ökonomischen mit dem ökologischen Gedanken verknüpfen will, kann den eigenen Strombedarf mit einer Photovoltaikanlage abdecken.

Verantwortung und Sensibilität

Der Selbstbau eines Passivhauses beweist ein enormes Maß an Verantwortungsbewusstsein und Sensibilität für den Umwelt- und Klimaschutz: Bereits die Herstellung der Elemente passiert klimaneutral und ohne belastende Rückstände - beispielsweise im Wasser.
Die benötigte Wärme wird mit Holzspänen erzeugt, überschüssige Wärme, zum Beispiel für das Brauchwasser, verwendet - und so weiter.
Während der Rohbauphase für ein Selbstbau-Passivhaus geht der Bedarf an Energie nahezu gegen Null, denn die Elemente werden mit Muskelkraft gesteckt und bei Bedarf auf Maß geschnitten - lediglich für das Betonieren (Verfüllung und Fundament) braucht es elektrische Energie.
Der Reigen dieser ökologischen Aspekte könnte unendlich fortgesetzt werden. Und doch argumentieren Kritiker, der Bau mit Schalungselementen aus Neopor habe nur wenig mit Ökologie zu tun.
Abgesehen davon, dass sich der Baustoff Neopor umweltneutral verhält und die Elemente von unabhängiger Seite wohnmedizinisch empfohlen werden, entscheidet nicht alleine der Baustoff über die Ökobilanz eines Hauses. Ein Aspekt, der von Kritikern oft übersehen wird.

 

zurück

Sie haben Fragen? Nehmen Sie mit uns Kontakt auf.

Kontakt aufnehmen
Hellmann Varioform Hellmann Varioform Hellmann Varioform Hellmann Varioform Hellmann Varioform Hellmann Varioform Hellmann Varioform Hellmann Varioform Hellmann Varioform Hellmann Varioform Hellmann Varioform Hellmann Varioform Hellmann Varioform Hellmann Varioform Hellmann Varioform Hellmann Varioform Hellmann Varioform Hellmann Varioform Hellmann Varioform Hellmann Varioform Hellmann Varioform Hellmann Varioform Hellmann Varioform Hellmann Varioform Hellmann Varioform Hellmann Varioform Hellmann Varioform Hellmann Varioform