Haus und Grundbesitz 03/04_2013: Echte Nachhaltigkeit und Wertschöpfung in perfekter Vollendung

Haus und Grundbesitz 03/04_2013: Echte Nachhaltigkeit und Wertschöpfung in perfekter Vollendung

 

„Nachhaltigkeit im Bauwesen" - dieser Begriff begegnet dem angehenden Bauherrn immer wieder, ganz besonders im Zusammenhang mit umweltschonenden und energiebewussten Bauweisen. Einige von ihnen könnte man auch als den „Inbegriff der Nachhaltigkeit" bezeichnen - so zum Beispiel den Selbstbau von Passivhäusern: Er vereint Ökologie, Ökonomie und Gesundheit und zwar konsequent vom ersten Tag an bis - ja, bis wann eigentlich? „Na ja, wie lange wollen Sie denn leben?", fragt Eckart-Rolf Hellmann, Gründer des Unternehmens Hellmann varioform-haus.


Scherzend ergänzt der Maurermeister: „Wer heute ein Haus baut, sollte darauf achten, dass es auch in ein paar Jahrzehnten noch auf dem Stand der Technik ist." Hellmann varioform-haus bietet ein Bausystem, mit dem auch Laien eine dichte und supergedämmte Gebäudehülle erstellen können. Es handelt sich um Schalungselemente aus Neopor, die nach dem Nut- und Federprinzip zu Wänden gesteckt werden. Dabei sind die Elemente zugleich die Dämmung für das spätere Passivhaus. Über 800 Bauherren in ganz Europa hat Hellmann in den letzten 18 Jahren von der ersten Planung, bis hin zum Einzug begleitet. Nahezu alle so im Selbstbau entstandenen Häuser erreichen spielend den Passivhausstandard - und einige sind sogar perfekt funktionierende Plus-Energie-Häuser.

Enorme Wertschöpfung durch den Selbstbau

Neben der ökologischen Weitsicht und dem gesundheitlichen Aspekt, die hinter diesem Bausystem und Hellmanns Philosophie stecken, ist es vor allen Dingen die enorme Wertschöpfung, die der Selbstbau eines Passivhauses mit sich bringt - Nachhaltigkeit im ökonomischen Sinne.
Eckart-Rolf Hellmann: „Wir verfolgen eine ganz klare Strategie: Baue die beste Qualität, die es gibt und zahle dafür keinen Cent, der nicht nötig wäre. Aber auch: Tue all das im Team."
Erstes Gebot für Hellmanns Bauherren ist also die Qualität - und die erreicht man, so der Maurermeister, am ehesten, wenn man für sich selber baut - unter Anleitung versteht sich.

Plus-Energie-Haus mit Gewebeeinheit

Wie diese Form der Nachhaltigkeit funktioniert, zeigt aktuell das Beispiel eines Bauherrn aus Velten bei Brandenburg: Er hat in fast vollständiger Eigenleistung ein Plus-Energie-Haus mit Gewerbeeinheit (insgesamt rund 200 qm Fläche) gebaut und ist fasziniert. Warum? - das schreibt er selber: „Bei 18 Cent pro kW/h sind das gerade mal 65 Euro im Monat für Strom und Wärme - und das für das gesamte Haus und alle Arbeitsplätze."
Damit liegen die laufenden Unterhaltungskosten für das Haus weit unter dem normaler Häuser - und durch seine Eigenleistung hat er einen Wert geschaffen, der weit über der eigentlichen Investition für das Haus liegt.

Mehr als 100.000 Euro durch Eigenleistung

Dazu das passende Zitat des Bauherrn: „Die Bank hat unser Objekt von einem Gutachter bankentypisch sehr konservativ schätzen lassen und kommt auf einen Objektwert von 485.000 Euro.
Finanziert haben wir mit Grundstück aber „nur" 368.000 Euro.
Also haben mein Schatz und ich durch die Eigenleistungen in dem einen Jahr Bauzeit 117.000 Euro erwirtschaftet. Das ist deutlich mehr, als mit unserer täglichen Arbeit im Job."

„Nachhaltigkeit in Vollendung"

Für die Zukunft sieht es sogar noch besser aus: Der qualitativ hohe bauliche Standard des Plus-Energie-Hauses (varioformhaus), lässt dessen Wert in Zukunft vermutlich noch weiter ansteigen. Die Kosten für Wärme und Brauchwasser hingegen werden über Jahrzehnte auf niedrigstem Niveau verbleiben. Das darf man als „ökonomische Nachhaltigkeit in Vollendung" bezeichnen.
In der nächsten Ausgabe gehen wir speziell auf die ökologischen Aspekte ein.
Das hier erwähnte Bauvorhaben finden Sie auch im Internet unter: www.das-passivhaus.de.
Wenn Sie den vollständigen Bericht über das Bauvorhaben in Velten bei Brandenburg lesen möchten, wenden Sie sich an Maurermeister Hellmann unter: e-r.hellmann@t-online.de.

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