BWI 7_8/2012: Lego für die Großen (Teil II)

BWI 7_8/2012: Lego für die Großen (Teil II)

 

Hellmann varioform-haus bezieht Bauherren aktiv mit ein

Lego für die Großen (Teil II)

 

Im zweiten Teil unserer Serie über die Selbstbau-Passivhäuser von Hellmann varioform-haus zeigen wir Ihnen, wie es ab der ersten Geschossdecke mit dem Rohbau weitergeht und welche Arbeiten auf die Bauherren zukommen, die ihre Häuser ja bekanntlich selber bauen - Schritt für Schritt.

Nachdem das Erdgeschoss fertiggesteckt und ausbetoniert wurde, werden die Platten für die Geschossdecke angeliefert. „Um die Geschossdecken schnell, preiswert und sicher zu erstellen, haben wir uns nach langem Suchen für die Deckensysteme des Herstellers Dennert entschieden", erklärt Maurermeister Rolf-Eckart Hellmann. „Die Decken werden genau nach Maß individuell im Werk für jeden Bau gefertigt - übrigens in weniger als acht Tagen - und dann zur Baustelle geliefert. Die Montage, die bei einem Einfamilienhaus durchschnittlich vier Stunden dauert, erfolgt in Anwesenheit eines Verlegemeisters aus dem Dennert-Werk. Diese Decken sind ein ganz wichtiger Teil unseres Baukonzeptes und wurden von mir als wichtiger Pendant zu unserem „Lego-für-Große-Prinzip" entwickelt."

So viel Eigenleistung wie möglich

Nach Abschluss der Geschossdecke müssen die Bauherren dann wieder zur Tat schreiten und die Außenwände mit den Isorast-Bausteinen zusammenstecken und am Ende wieder mit Beton ausgießen. Dann kann - je nach Anzahl der Stockwerke - mit dem Dachstuhl begonnen werden. Auf Wunsch - und je nach Vermögen - gehört das ebenfalls zu den Eigenleistungen oder wird von einem Fachbetrieb übernommen: „Unsere Bauherren können grundsätzlich unter Aufsicht alles Arbeiten selbst ausführen", erklärt Hellmann. „Das Richten übernehmen jedoch häufig Zimmereibetriebe, die aber zuvor von uns getestet wurden. Nur ausgesuchte Firmen kommen zum Zuge - aber auch hier kann jeder Bauherr Eigenleistung in Form von Hilfeleistungen erbringen, je nach Eignung des Bauherrn, seiner Helfer oder Familienmitglieder", so der Profi mit über 50jähriger Bau-Erfahrung, und betont: „Auch das ist ein grundsätzliches Prinzip unseres Konzepts: Mitarbeit ist bei allen Gewerken möglich!" Das gilt natürlich auch für das Einsetzen der Fenster, das in diesem Rohbau-Stadium erfolgt (s. Abb. 8).
Ein sauberer Abschluss der Fenster ist dann auch wichtig für die Luftdichtigkeit des Passivhauses. Denn die Luftdichtigkeit ist das A und O von Passivhäusern. Der Begriff „dicht" beschreibt hier vor allem den energetischen Zustand des Hauses. Es verliert über die Hülle keine oder nur eine minimale Menge an Wärmeenergie. Das hat klare Vorteile: Durch die luftdichte Hülle gelangt keine Luft nach außen, es wird also weniger Energie zum Nachheizen verbraucht, was letztlich zu minimalen Heizkosten für die Bewohner oder Eigentümer führt. Und je weniger Heizenergie aus fossilen Quellen wie Heizöl oder Erdgas zum Einsatz kommt, desto geringer ist die CO2-Emission eines Gebäudes, wovon das Klima profitiert.
Wie wichtig die Passivbauweise geworden ist, zeigt inzwischen auch die europäische Gesetzgebung, die sie ab 2020 bei Neubauten vorschreibt. In einer der nächsten Ausgaben berichten wir, wie es mit dem Bau weitergeht - Sie dürfen gespannt sein!

 

 

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