BWI 11/2014: Begeisterte Bauherren öffnen ihre Tür

BWI 11/2014: Begeisterte Bauherren öffnen ihre Tür

Passivhäuser sparen im Vergleich zu anderen Neubauten rund 80 Prozent der Energiekosten ein. Dafür sorgen besonders gut gedämmte Wände, Fenster mit Drei-Scheiben-Wärmeschutzverglasung sowie Komfortlüftungsanlagen. Um angehenden Bauherren zu zeigen, wie man in solchen Effizienzwundern fast ohne Heizkosten bei maximalem Wohnkomfort lebt, finden bundesweit regelmäßig die „Tage des Passivhauses" statt. Jedes Jahr Anfang November öffnen Bewohner oder Erbauer dieser Häuser ihre Türen für Interessenten.

In diesem Jahr mit von der Partie war auch die Hellmann-Baufamilie Wiggers aus Hannover-Wettbergen, die seit Februar im zero:e-Park in ihrem selbstgebauten Einfamilienhaus lebt. Weil die Familie nach wie vor von der hohen Lebensqualität in ihrem Passivhaus begeistert ist, haben sie sich gern an den diesjährigen Passivhaustagen beteiligt. Gemeinsam mit Eckart-Rolf Hellmann und Ralf Ottinger, die abwechselnd vor Ort waren, führten sie am Sonnabend fast 40 Besucher durchs Haus - die Interessenten gaben sich förmlich die Klinke in die Hand, die meisten blieben lange und stellten viele fundierte Fragen. Weil die Wiggers ihr Haus in Selbstbauweise nach dem Konzept von Hellmann varioform-haus erstellt haben, konnten sie die Technik entsprechend gut erklären und auch Fragen nach Lüftungsanlage, Wärmerückgewinnung, Energiegewinne durch die Solaranlage usw. umfassend beantworten.

Wohnen ohne Emissionen

„Auch wenn es anstrengend war, haben wir doch den Eindruck, dass sich die Aktion gelohnt hat und große Kreise ziehen wird. Es fühlt sich wunderbar an, in diesem Haus zu wohnen, selbst Energie zu ernten und keine klimaschädlichen Emissionen zu produzieren. Außerdem ist die Luft in unserem Haus sensationell gut. Wir würden immer wieder ein Passivhaus bauen!", erklärt die Bauherrin.
Seit Februar wohnt die Familie bereits in ihrem Passivhaus im zweiten Bauabschnitt des zero:e-Parks in Hannover-Wettbergen. Das Haus ist ein heller, freundlicher Kubus, der sich zur Sonnenseite mit großflächigen Fenstern öffnet. Von der Küche aus gelangt man direkt in den Garten. Und dieser wurde im Sommer bereits intensiv von der Familie, vor allem von den Kindern und Nachbarskindern.

Eigenleistung sorgt für beste Werte

Thorsten Wiggers merkt man seinen Stolz auf sein Eigenheim an: „Bei den Abnahmen wollte uns niemand glauben, dass wir mit einem selbstgebauten Haus so gute Werte erreichen konnten", berichtet Wiggers schmunzelnd. Aus Gesprächen mit einigen Nachbarn weiß er, dass längst nicht alle Passivhäuser im zero:e-Park gleich beim ersten Sachverständigen-Besuch einen solchen Erfolg für sich verbuchen konnten: In vielen Häusern musste nachgebessert werden, was zum Teil sehr aufwändige bauliche Maßnahmen mit sich brachte. Thorsten Wiggers kann also auf die Werte seines Hauses, die er aus eigener Kraft geschaffen hat, wirklich sehr stolz sein.

Mit Photovoltaik zum Plusenergiehaus

Weil ihm Technik großen Spaß macht, hat er sich für eine große Photovoltaik-Anlage entschieden, die auf dem Dach aufgeständert wurde. Sie hat der Familie bisher eine Sonnenernte von 7700 Kilowattstunden Strom eingebracht. Die nicht selbst genutzte Sonnenenergie in Höhe von 5800 Kilowattstunden haben die Wiggers für 16 Cent pro Kilowattstunde an den lokalen Versorger verkauft.

Im Hauswirtschaftsraum befindet sich der Doppel-Stromzähler, der den eingespeisten und den vom Versorger bezogenen Strom exakt ausweist. Auch die Leistung der PV-Anlage ist zu jeder Zeit ersichtlich, 6914 Watt sind es an diesem sonnenreichen Tag. Damit ist ihr Passivhaus zum Plusenergiehaus geworden, das mehr Energie erzeugt, als seine Bewohner verbrauchen.

Für den Vater des Bauherrn haben die Wiggers eine Einliegerwohnung mit eigener Küche und eigenem Bad ins Erdgeschoss gebaut. „Das Raumklima ist einfach toll, ganz anders, als wir es bislang gewohnt waren", schwärmt dieser: „Dabei müssen wir nicht einmal die Fenster öffnen - die Luft ist immer frisch." Und auch sein Sohn bestätigt: „Früher musste ich immer mit offenem Fenster schlafen, hier nicht mehr - die Luftqualität ist so gut, wie es uns Herr Hellmann vorausgesagt hat!" Alles in allem hat sich das Eigenheimprojekt wirklich gelohnt, findet Familie Wiggers.

 

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