BWI 10/2013: Individuell bauen bei bester Qualität

BWI 10/2013: Individuell bauen bei bester Qualität

Für Thorsten Wiggers stand schon lange fest, eines Tages ein Haus zu bauen und damit etwas Eigenes zu schaffen. Bereits während des Studiums hatte ihm ein Kommilitone von der Möglichkeit des Styroporbaus erzählt. In diesem Zusammenhang hörte er auch erstmals von Eckart-Rolf Hellmann. Viele Jahre später, als sich das Hausprojekt konkretisieren sollte, stießen Wiggers und seine Frau bei Recherchen nach einer Baufirma erneut auf Hellmanns varioform-Unternehmen.
Denn dass ihr Haus ein Passivhaus werden sollte, war für die beiden selbstverständlich: „Wer rechnen kann, weiß, dass ein Passivhaus langfristig Heizkosten spart und das Klima schont", erzählt der angehende Bauherr. Nach mehreren Gesprächen und intensiver Beratung von Hellmann entschloss sich das Ehepaar, den Schritt zu wagen. Zudem gefiel ihnen die Idee, das Haus selbst zu bauen. „Jeder kann mit diesem System umgehen", weiß Maurermeister und Ideengeber Eckart-Rolf Hellmann nach rund 900 selbstgebauten Passivhäusern. „Wer für sich selber baut, nimmt es mit allem viel genauer - und das steigert die Qualität der Ausführung enorm." Natürlich werden die Bauherren dabei kontinuierlich betreut, telefonisch oder von Hellmanns Team vor Ort auf den Baustellen. Unter Anleitung von Profis entsteht Mauer um Mauer und Stockwerk um Stockwerk, bis das Eigenheim fertig ist.

Auf dem Dach die Sonne ernten

Die Wiggers fanden zudem die Aussicht, das Haus gleich zum Plus-Energie-Haus zu machen, spannend: Mit einer 8,4-Kilowatt-Anlage auf dem Dach rechnet der Bauherr mit einer Energieausbeute von 7000 bis 8000 Kilowattstunden Strom pro Jahr.
Seit Mai entsteht nun das Selbstbau-Passivhaus im Zero:E-Park, Europas bislang größter Null-Emissions-Siedlung. Das meiste tatsächlich in Eigenleistung, wie Wiggers berichtet: „Die Erdarbeiten haben Ralf und Jens Prieß übernommen, sonst habe ich das meiste selbst gemacht, während meine Frau die Familie managt. Vor allem in der Anfangsphase gab es noch viel Anleitung von Ralf Ottinger, gerade, was das Stecken und Betonieren betraf."
Seit Mai ist er jede freie Minute auf dem Bau, unterstützt von seinem Vater, der ihm als „Hiwi" zur Hand geht. Er wird mit in das neue Passivhaus ziehen, in eine Einliegerwohnung, die extra für ihn eingeplant wurde. Im Hinblick auf die Zukunft wird diese komplett barrierefrei ausgestattet, ohne Schwellen und mit sehr breiten Türen.

Dickes Lob vom Qualitätsprüfer

Thorsten Wiggers hat beim Bauen entdeckt, dass er vieles selbst kann - und das ziemlich gut. Vom Qualitätsprüfer für Lüftung und Heizung gab es sogar ein dickes Lob: Er habe sauberer gearbeitet als eine Fachfirma! Dieses Lob hat Wiggers beflügelt, weiterzumachen und sein Handwerkstalent auf dem Bau voll auszuleben. Dank eines Freundes, der SHK-Handwerker ist, gelangen ihm auch die Installation der Wasserleitungen und Anschlüsse, und die Elektrik muss sich Wiggers nur noch von einem Fachbetrieb abnehmen lassen, installiert hat er sie selbst. Vor Weihnachten wollen die Wiggers noch in ihre eigenen vier Wände einziehen - nach einer rasant kurzen Bauphase von nur sieben Monaten. Doch wenn der Bauherr weiter in diesem Tempo vorlegt, dann steht dem ersten Weihnachtsfest im Zero:E-Park nichts im Wege!

Energieeffizienz im Fokus

Auch Johannes Dreesman hat es mit seiner Familie in ein Selbstbau-Passivhaus nach Wettbergen verschlagen. Dabei stand für die Familie zunächst ein Passivhaus gar nicht so recht im Vordergrund - eher das Baugrundstück innerhalb der Grenzen der Landeshauptstadt, für das sie eine Kaufoption bekamen. „Im Nachhinein finde ich das Konzept, so energieeffizient wie möglich zu bauen, jedoch sehr gut", sagt der Bauherr.
Erst dann begann die Suche nach einer Baufirma, und die vierköpfige Familie entschied sich für ein Selbstbau-Passivhaus von Eckart-Rolf Hellmann. Vorausgegangen waren intensive Internet-Recherchen und ein Besuch auf der Infa: „Auf der Messe habe ich Herrn Hellmann persönlich kennen gelernt und mir die Schalungselemente angeschaut", sagt der Bauherr. „Das Konzept hat uns überzeugt, zumal es auch finanziell interessant ist. Über die Betreuung als auch die Qualität der Selbstbau-Passivhäuser habe ich nur Gutes gehört - und kann das nur bestätigen." Weil sein Konzept ungewöhnlich ist, lädt Hellmann Interessenten zu sich nach Winsen ein und erklärt es ihnen - vor allem auch die Schalungselemente der Mauern, in die der Beton gegossen wird.

Dachüberstand: Hohe Sonnenausbeute und Verschattung zugleich

Vor allem in der Anfangsphase hat Dreesman viel Eigenleistung erbracht, als es um das Stecken des Bausatzes und das Betonieren ging. Für den Innenausbau und die verschiedenen Gewerke holte er sich professionelle Hilfe. Nach knapp 20-monatiger Bauzeit ist die Familie nun ins eigene Passivhaus mit großzügigen 200 Quadratmetern gezogen. Das Haus hat zwei Vollgeschosse und ein asymmetrisches Dach: „Wir wollten nach Süden eine größere Dachfläche, um eine möglichst große Photovoltaik-Anlage darauf montieren zu können. Zugleich sorgt der Überstand für eine hohe Verschattung. Schon in diesem ersten Sommer im eigenen Haus haben wir toll davon profitiert", erklärt Dreesman. „Unsere Nachbarn haben sich mit verschlossenen Jalousien beholfen, da waren immer die Schotten dicht."
Wichtig für die Dreesmans war auch, mit Experten zu bauen: „Herr Hellmann und Herr Ottinger hatten immer ein offenes Ohr für uns und unglaublich viele Tipps auf Lager, weil sie so viel Erfahrung vorzuweisen haben. Das war enorm wichtig, denn schließlich haben wir mit dem Bau unseres Eigenheims komplettes Neuland betreten. Und es ist, das darf man nicht vergessen, auch eine sehr anstrengende Lebensphase - da ist jede Unterstützung willkommen!"

 

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