2013: Bei Paderborn entsteht ein vollunterkellertes Passivhaus

In der Nähe von Paderborn entsteht seit Ende 2013 ein zweigeschossiges Passivhaus mit einem sehr flach geneigten Satteldach. Anders als viele unserer Passivhäuser verfügt dieses über einen Vollkeller.


Und so wird es aussehen, wenn es fertig ist: Das Selbstbau-Passivhaus erhält zwei Vollgeschosse unter dem fast flachen Dach. An die Ostseite des Hauses schließt sich eine geräumige Doppelgarage an. Und hier noch einmal ein Blick von rechts, der neben der  Nordseite auch die Westseite des künftigen Eigenheims zeigt. Die Nordseite weist Passivhaus-typisch nur wenige Fenster auf. Anders die Süd- und damit Gartenseite, die gleich 5 große Fensteröffnungen enthält. Die Garage erhält einen direkten Zugang vom Garten aus. Ein Riesentransporter mit Anhänger kommt auf die Baustelle gefahren. Was nach viel Arbeit aussieht, ist in Wirklichkeit ganz schnell entladen - die Bauelemente aus Neopor wiegen zum Glück nicht viel. Was man bislang nicht gesehen hat: Die Sohlenplatte ist schon vollendet. Über eine selbstgebaute Rutsche gelangt das Material auf den Kellerboden. Hier unten werden die Blöcke sorgsam gestapelt, bevor es mit dem Stecken losgehen kann. Wenn alles klappt und das Wetter mitspielt, wird der Bauherr mit seinem Team die Kellerwände schon in der nächsten Woche fertigstecken und zum Verfüllen vorbereiten. Und er wird verfüllt. Nachts ist es schon ganz schön kalt, deswegen müssen die Wände mit Folie abgedeckt werden. Im Winter wird es früh dunkel. Deshalb ist Beleuchtung erforderlich und wegen der Sicherheit auch wichtig. Nächste Woche sollen die Deckenplatten gelegt und der Bau erst einmal winterfest gemacht werden. Und bereits verlegt. Damit ist die "Grundlage" fürs Erdgeschoss vollendet. An der Kelleraußenwand trägt der Bauherr gerade Fliesenkleber auf. Die erste Abdichtungsschicht ist vollendet ... ... und muss jetzt durchtrocknen. Die zweite Schicht muss aufgrund der Wetterlage unter einer Folie getrocknet werden. Unten im Bild ein Heizlüfter, damit es schneller geht. Das Bauteam spült die Erdsonden für die Wärmepumpe. Hier verschwindet nun das Rohr für die Luftzufuhr im Erdreich. Nach Verlegung aller Kabel und Rohre wird der Schacht um den Keller mit Erde verfüllt. Demnächst kann es also endlich mit dem Stecken des Erdgeschosses weitergehen. Und hier noch eine 180-Grad-Aufnahme von der Baustelle. Fleißig planiert der Bauherr das Erdreich. Nein, hier wurde feste weitergebaut. Wenn der Winter nicht so richtig will, dachte sich der Bauherr, dann will ich. Gedacht, getan: Die Baugrube ist verfüllt, die Bodenplatte der Garage ist gegossen, das Erdgeschoß ist gesteckt und zur Betonverfüllung bereit.  Am heutigen Freitag wird bei frühlingshaften Temperaturen gearbeitet. Frühlingshafte Temperaturen Anfang Februar werden heute mit heftigem Wind erkauft. Der Bauherr muß Sturmsicherungen an der noch nicht ganz fertiggesteckten Garage montieren. Von außen mit Gerüstelementen, von innen mit ISORAST-Paketen stabilisiert wird die erst fast fertige Garage den Winden trotzen. Nächsten Donnerstag werden Decke und Treppe geliefert und montiert. Freitag sollen dann die Deckenfugen und die Garage verfüllt werden. Danach soll am Wochende das Obergeschoß gesteckt werden und in der folgenden Woche schnellstmöglich verfüllt werden. Für Rosenmontag ist schon der Dachstuhl angepeilt. Wenn der Winter weiter so vor sich hin döst und das Bauteam weiter so fleißig ist, wird der Bau noch fertig, bevor der Winter richtig aufgewacht ist. Wir berichten weiter. Die provisorische Sturmsicherung der Garage hat gehalten. Mittlerweile sind die Garagenwände sorgfältig mit Richtstützen fixiert. Heute werden Sie zusammen mit den gestern montierten Deckenplatten mit Beton vergosssen. SAFETY FIRST! Außerdem Vorschrift: Gerüst mit Absturzsicherung zum Legen der Deckenplatten. Am Wochenende werden alle Kräfte zusammengefasst und das OG gesteckt. Nächste Woche wird es dann mit Beton verfüllt. Dann kann der Dachstuhl gerichtet werden. Wir berichten weiter. Das Bauherrenteam war fleißig: Der Dachstuhl ist gerichtet, die Dachdämmung eingebracht, das Dach eingedeckt und sogar die Photovoltaikanlage schon montiert. Das momentan allerdings noch als Esszimmer genutzt wird. Zum Giebel bin ich hochgestiegen, um hier zu reden mit Vergnügen ... In der abgehängten Decke ist ein Deckenauslass der Lüftung vormontiert. Im Obergeschoss werden die Leitungen der Lüftungsanlage in der abgehängten Decke verlegt. Hier sieht man, wie das Türelement vom Betonboden thermisch getrennt wird. Der Innenausbau schreitet voran. Nächste Woche werden Türen und Fenster montiert, danach wird die Elektroinstallation soweit vorbereitet, dass mit dem Innenputz begonnen werden kann. Inzwischen hat das Einfamilienhaus eine Passivhaus-taugliche Haustür bekommen. Gleich daneben führt die Treppe ins Obergeschoss. Und hier sieht man sie in voller Schönheit auch von außen, die Haustür - ebenso die frisch montierten Fenster. Mit so einer Totalperspektive bekommen Sie auch mal einen Eindruck von der Größe des Hauses. Voilà: die Fenster der Ostseite ... ... und auch die Kellerfenster sind eingefügt. ... wartet mit besonders großen Lichteinlässen auf. Hier wird, wie üblich bei Passivhäusern, die meiste Energie aus der Sonne herausgeholt. Und da schon Gerüst für die Dacharbeiten und den Fenstereinbau steht, können die Bauherren auch gleich den Außenputz aufbringen lassen.
zurück

Sie haben Fragen? Nehmen Sie mit uns Kontakt auf.

Kontakt aufnehmen
Hellmann Varioform Hellmann Varioform Hellmann Varioform Hellmann Varioform Hellmann Varioform Hellmann Varioform Hellmann Varioform Hellmann Varioform Hellmann Varioform Hellmann Varioform Hellmann Varioform Hellmann Varioform Hellmann Varioform Hellmann Varioform Hellmann Varioform Hellmann Varioform Hellmann Varioform Hellmann Varioform Hellmann Varioform Hellmann Varioform Hellmann Varioform Hellmann Varioform Hellmann Varioform Hellmann Varioform Hellmann Varioform Hellmann Varioform Hellmann Varioform Hellmann Varioform