2014: Das ganz besondere Passivhaus mit Bio-Auflage in Hannover

Ein Haus mit Bio-Auflage? Ja, das gibt's tatsächlich: Die Bebauung des Kronsberges in Hannover als „Projekt EXPO 2000“ steht als Modell für modernstes ökologisches Bauen und Wohnen. Das Ziel bei der Entwicklung des neuen Stadtteils war eine optimale, nachhaltige Planung und Realisierung auf allen Ebenen. Deshalb wird schon beim Bauen auf PVC, Kunststoffe, Aluminiumfenster usw. verzichtet.


Farbliche und architektonische Spannung - so lässt sich der erste Eindruck des neuen Passivhauses beschreiben. Besonders auffällig ist der Rot-Weiß-Kontrast der Fassade, aber auch das versetzte Dach bietet interessante Ausblicke. Auf der Nordseite befinden sich wie üblich wenige Fenster - außer unterm Dach, wo die Sonnenfreiheit bei Sommerhitze mächtig Punkte sammeln wird. Das Haus erhält zwei Vollgeschosse, der rundum leichte Dachüberstand schützt die Fassade vor Feuchtigkeit. Auf der Ostseite, rechts im Bild, ist die Fassade interessant, fast Erker-artig durchbrochen und farblich abgesetzt. Die Südseite weist viel Fensterfläche auf, die Fenster sind zum Teil bodentief. Die Terrasse legen unsere Bauherren nach Westen aus, schön windgeschützt durch die große Doppelgarage, auf der eine luxuriöse Dachterrasse platziert wird. Die Garage wird auf besondere Weise angeschlossen: Dafür wird quasi die Nord-West-Ecke des Passivhauses "eingeknickt". Vorteil: Hier bietet sich ein Schattenplätzchen im Sommer auf der Garagen-Dach-Terrasse, wenn die Sonne im Süden zu heftig scheint. Die Bodenplattendämmung ist ausgelegt, gerade wird die Bewehrung montiert und in wenigen Stunden füllt der Beton die Form. Morgen soll mit dem Stecken des Erdgeschosses begonnen werden, in der nächsten Woche wird es dann verfüllt. Das Neopor-Material liegt schon bereit. Die Stahlmatten der Bewehrung werden nach Plan ausgelegt und mit Draht gegen Verrutschen miteinander verbunden (verrödelt). Wenn alles klappt, kann morgen schon gesteckt werden. Wir berichten weiter. In großer Besetzng hat das Team um den Bauherren am Wochenende das Erdgeschoß gesteckt und zur Betonverfüllung vorbereitet. Der Bauherr läßt laufen, sein Schwiegervater hält ihm den Schlauch und seine Schwiergermutter steuert die Maschine auf erste Anforderung. Noch zu sehen: Die Abdichtung zwischen Garage und Wohnhaus Eine Reihe Elemente wurde gleich in den frischen Beton gestellt, damit die Anschlußbewehrung aus der Bodenpaltte an der richtigen Position sitzt. Wenn alles klappt wie gedacht , wird  die Erdegschoßdecke in einer Woche geliefert und gelegt. Wie es dann weiter gehen soll, ob erst Obergeschoß oder erst Garage, stimmt der Bauherr mit allen Beteiligten ab. Wir berichten weiter. ..und parallel wird wieder Beton nachgefüllt. Das geht hier, weil 2 Silos vor Ort sind. Wenn nur Platz für ein Silo ist, muß das Verfüllen unterbrochen werden, wenn nachgetankt wird. Der Staubfangsack ist beim Nachladen mit dumpfem Knall geplatzt. Was nun? Ohne staubt es furchtbar. Also ist Improvisation Trumpf: Mit stabilem Rödeldraht das offene Ende wieder zugebunden und vorsichtig weiter füllen. Hat länger gedauert , hat aber geklappt. Nächste Woche wird die nächste Decke geliefert und verlegt. Noch vor Ostern sollen dann die Giebelwände gesteckt und verfüllt werden. Nach Ostern soll dann gerichtet werden.  Wir berichten weiter. Das Dachgeschoß ist fertig zum Richten des Dachstuhls. Wie geplant wird am Wochende nach Ostern gerichtet.
Wir berichten weiter Als nächstes werden die Giebelwände auf die erforderliche Höhe gesteckt und mit Beton verfüllt Aber nicht mehr lange. Wenn die Giebelwände fertig gesteckt und verfüllt sind, soll im Anschluß sofort die Aufsparrendämmung montiert werden. Dann ist das Cabrio-Feeling vorbei. Die Geibel sind gesteckt und verfüllt. Wenn der Beton abgebunden hat, werden noch die überstehenden  "Treppenstufen" abgesägt, dann kann die Aufsparrendämmung montiert werden. Wir berichten weiter. Rechts liegen schon die Gipskartonplatten für den Innenausbau. Der Kran des Zimmermanns hat ganz schön geächzt unter der Last. Aber besser der Kran quält sich, als selbst die Platten von Hand nach oben zu tragen.
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