2014: Energieeffizientes Gebäude in Walsrode

Mitten der Lüneburger Heide, im Städtchen Walsrode, entsteht ein architektonisch spannender und großzügiger Bungalow.


So wird der Eingangsbereich des Bungalows künftig aussehen - hell und freundlich. 
Ein großer, offener Carport schließt sich direkt ans Haus an. Die eigentliche Hausecke mit 90-Grad-Winkel fehlt, stattdessen wurde sie nach innen verlagert. Hier könnte künftig ein prima Fahrradabstellplatz entstehen. Der Eingangsbereich aus der anderen Perspektive. Auch hier wurde die Hausecke "abgeknickt", was die ganze Fassade viel spannender wirken lässt. Auf eine fensterlose Wand folgt links im Bild die Südseite mit großen, bodentiefen Fenstern und Türen und viel Licht zu jeder Jahreszeit. Trotzdem ist durch das Dach für Verschattung gesorgt. Das Dachgeschoss erhält eine großzügige Gaube. Der Rundgang um den Bungalow endet an der Westseite mit Carport. Auch hier hilft ein bodentiefes Fenster, die Sonnenstrahlen bis in die letzten Abendstunden einzufangen.  Inzwischen wurde in Walsrode mit den Erdarbeiten begonnen. Doch leider stellte sich beim ersten Baggerhieb heraus, dass ... ... sich dort, wo gebaut werden soll, eine Torflinse befindet.
Es musste also bis 1,20 Meter tief ausgekoffert, abgefahren und eine entsprechende Menge Füllkies angefahren, eingebracht und verdichtet werden. Damit war leider nicht zu rechnen gewesen, aber jetzt kann das Haus auf ein solides Fundament gebaut werden. 
Bevor die Bodenplatte erstellt wird, wird um sie herum die sogenannte Frostschürze ausgehoben. Sie verhindert, dass Frostschäden entstehen. Die Leerrohre für die Hausanschlüsse werden verlängert. Alles gut vorbereitet: Hier noch einmal ein Blick auf Frostschürze und Hausanschlüsse. Das dürfte der Beton für die Frostschürze sein, der da gerade angefahren wird. Nachdem das Fundament planiert wurde, wird Feinkies aufgebracht und glattgezogen.  Diese Schicht für die Unterdämmung muss sehr genau und sorgfältig ausgeführt werden. Auf den Feinkies folgt eine ordentlich dicke Dämmschicht aus EPS-Platten. Grundlage für ein gutes Fundament: die Sohlenstahlbewehrung. Sieht einfach aus, ist es aber nicht: Bei diesen Arbeiten sind Fachleute erforderlich, damit später die Statik stimmt. Die Begrenzung des Fundaments erfolgt mit den Schalungselementen, die später auch für die Wände eingesetzt werden. Hier fließt bereits Beton für die Sohleplatte, der per Hand glattgezogen wird. Mit der Sohlenplatte, die hier noch wie ein Spiegel glänzt, ist nun auch der Unterbau des künftigen Bungalows komplett.  
... die Bauelemente. Was nach viel Arbeit aussieht, geht zum Glück recht schnell; das Material Neopor wiegt zum Glück fast nichts ... Und zum Teil sogar schon in Position gebracht: die "Legosteine für die Großen", wie sie gern genannt werden. Das sieht links ja schon mal sehr professionell gesteckt aus - der Bauherr ist zufrieden, wie man sieht. Dank der hohen Blöcke entwickelt sich die Sohle gerade zum Labyrinth ... Komplikationen unmöglich: Ralf Ottinger ist schließlich vor Ort in Walsrode und behält den Überblick. Auch aus der Ferne betrachtet können wir die Bauherren loben: Das halbe EG ist schon gesteckt. ... die Blöcke müssen noch abgearbeitet werden. Es geht voran: Man erkennt jetzt schon die Fenster. An den Wänden sind Richtstützen montiert. Sie haben vielfältige Aufgaben, wie Sie noch sehen werden. ... wächst die Fassade. Der Bauherr hält gerade inne und prüft, ob alles seine Richtigkeit hat. Sehr zufrieden ... ist dieser kleine Bauherr vor Ort. Für ihn ist die Baustelle sicher ein echter Abenteuerspielplatz. Macht nichts, hier ist ja nichts aus Zucker. Die Richtstützen halten nicht nur alles im Lot, sondern lassen sich auch zum Gerüst umfunktionieren, wie man hier sehr schon sehen kann. Die Fassade ist inzwischen so weit gewachsen, dass man ohne die Stützen nicht mehr stecken könnte. Das EG ist fertiggesteckt, alles ist perfekt geworden. Fehlt nur noch ... Und schon steht das Silo bereit, um die Steckelemente mit Beton zu verfüllen. Formvollendet, wie vorn. Und noch einmal ein Blick von weitem mit grüner Wiese. Reste von zurechtgesägten Neoporsteinen, leicht und handlich - das perfekte Spielzeug! Das Gerüst steht, damit kann es jetzt mit dem Betonieren losgehen. Bei strömendem Regen haben unsere Bauherren 12 Stunden am Stück die Steine befüllt, es war unglaublich 
kalt und nass ... Zum Glück lässt sich Beton im Regen verarbeiten. Es regnete nur ein einziges Mal an diesem Tag: von morgens bis abends - nonstop. Unsere Bauherren nahmen es gelassen - anders geht ... wird eingefügt. Die einzelnen Elemente werden von oben an die richtige Stelle geflogen ... Hier sieht man einmal sehr schön, dass die Deckenelemente passgenau angefertigt werden. An einigen Stellen werden Stahlträger montiert und geben der Konstruktion mehr Stabilität. Noch haben unsere Bauherren kein Dach über dem Kopf, aber immerhin eine erste Zwischendecke ... Und wie gelangen sie nun zum weiteren Stecken nach oben? Richtig, über eine Treppe. Die Treppe wird an den Kran gehängt und ... ... fliegt in hohem Bogen an ihren Einsatzort. Und, schwuppdiwupp, schon ist der Weg ins Obergeschoss frei. Das bedeutet für die Bauherren: Sie können nicht ausruhen, sondern gleich im OG weitermachen. Hier stehen schon die nächsten Elemente bereit. Viel Steckarbeit dürfte hier nicht mehr anfallen - ein Kniestock wird zum für den Dachstuhl vorbereitet. Ein Neopor-Baustein, mal einzeln und aus der Nähe fotografiert. Alles ist passgenau verlegt, nun kann das nächste Geschoss in Angriff genommen werden. Unser Bauherr bessert an kleinen Stellen nach. Mal was ganz Neues! Ein bisschen Spaß muss hin und wieder mal sein. Zwischendecke von unten. Die Treppe ist aus einem Guß und eine Maßfertigung von Dennert, wie auch die Zwischendecke. Und noch einmal in der Totale: Der Bungalow hat ein Dach bekommen. Es muss nur noch gedämmt und gedeckt werden ... Ein Richtbäumchen auf dem Weg zum Dach. Wie man hier wunderbar erkennen kann, sind die Dachbalken installiert. Die Zimmerleute verlesen die guten Wünsche vom Dach. Sie lauschen den Worten der Zimmerer. Nach der Rede nahmen die Gäste an der langen Tafel Platz. Hier ging garantiert niemand hungrig nach Hause! Stahlträger stützen das Gebälk. Unter diesem Dach entsteht eine geräumige Einliegerwohnung. Die Abdichtung des Fensterbankbereiches gehört übrigens zur RAL-gerechten Fenstermontage. Wenn an dieser Stelle nicht sorgfältig oder gar nicht gearbeitet wird, droht früher oder später Wassereinbruch. Das Bauteam legt die letzen Dachsteine. Übrigens in Eigenleistung. Die etwas komplizierteren Gratsteine und Anschlüsse wurden vom Fachmann ausgeführt, die Flächenleistung wurde vom Bauteam erbracht. Eine sinnvolle Arbeitsteilung, die wieder Geld spart hat. Die Gebäudehülle ist vollendet, jetzt geht es mit dem Innenausbau weiter. ... entstehen die ersten Trockenwände.  ... Trockenbau im Detail: Die Wände werden mit OSB-Platten geschlossen. Diese Wand (die gerade geschlossen wird) trennt künftig den großen Raum in zwei. Sollten sich die Bauherren eines Tages umentscheiden, kann die Wand ganz einfach wieder entfernt werden. Denn immer weitere Wände werden eingezogen. Auch im Obergeschoss geht es mit großen Schritten voran.  Hier freut sich schon jemand auf ein großes Zimmer. Die Anschlüsse sind montiert, das Haus wird mit Energie beliefert. Man braucht noch viel Vorstellungskraft, was das hier einmal entstehen könnte. Der Toilettenanschluss gibt den entscheidenden Hinweis ... Die künftigen Wände sind einseitig beplankt, wie es so schön heißt. Darin verschwinden Kabelagen, Leitungen und Co., bevor die Wand komplett geschlossen wird. Die Toilette, Badewanne und Dusche werden angeschlossen. Und noch einmal ein Blick nach draußen auf die Terrassenseite. Die bodentiefen Fenster sorgen dafür, dass man direkt in den Garten gelangt.  Die Außenanlage ist planiert und sieht nun viel adretter aus - finden Sie nicht? "Wir machen uns jetzt an den Dachausbau, das macht doch Spaß!", schreibt unsere Bauherrin. Toll, dass sie beim Selbstbauen eine neue Leidenschaft entdeckt hat! Die Anschlüsse für die Dachflächenfenster wurden mit Präzision verlegt. Das Dachgeschoss ist innen gedämmt, mit Folie und 
Latten versehen und fertig für den Blower-Door-Test. Über der Treppe spendet ein Dachflächenfenster Licht. Und später unter Putz gelegt. Machen wir Der Stolz steht ihnen - völlig zurecht - ins Gesicht geschrieben. für 3 Bauherrn. Und ganz nebenbei ein Blick auf die künftige Terrasse. ... Dämmmaterial, Leitungsröhren und anderes Material müssen jetzt innen eingebaut werden. Unterm Dach entsteht ein separates Badezimmer. Wir gewähren Ihnen hier einen exklusiven Blick auf ein kleines Stückchen Dachboden, der bald hinter dem Kniestock verschwindet. Der Junior weiß den Platz für sich zu nutzen. Wände und Dachflächen sind mit Gipskarton verschalt. Hier noch einmal ein Blick um die Ecke herum. Glückwunsch an die Bauherren - toll, was Sie hier in so kurzer Zeit geschafft haben! Unsere fleißigen Bauherren machen derweil mit der Fußbodendämmung im Erdgeschoss weiter. Auf die blaue Plane folgt der Dämmstoff, in dem Leitungen und Kabel gut verschwinden können. Hier bekommt man noch einmal einen schönen Überblick, wie die erste Lage nahtlos auf die Plane gelegt wird. Auch dieser Bereich des Wohnzimmers wird anschließend genauso akribisch gedämmt. Sorgsam führen unsere Bauherren die Kabel durch den Boden. Dann folgt die nächste Dämmstoffschicht. Unser fleißiger Bauherr bei der Arbeit: Er sorgt dafür, dass seine Familie immer warme Füße hat. Der große Raum ist schon fast vollendet, ein einsamer Dämmblock bleibt übrig. Ein toller Raum mit Licht und schönem Blick ins Grüne - wenig fehlt, damit er von der Familie mit Leben gefüllt wird. ... da packen auch junge Bauherren gern tatkräftig mit an. Wände werden gestrichen ... ... und dekoriert - so wie hier im Wohnzimmer. Das Wohnzimmer wird durch bodentiefe Fenster und Türen lichtdurchflutet. Vorher: Das Badezimmer entsteht. Nachher: Und fertig ist es, zumindest fast. Das könnte glatt eine ... ... Dusche werden! Ebenerdig, barrierefrei und sogar sehr inspirierend! Partnerlook in den Bäder: Hier ein Blick in das Bad im Dachgeschoss. Oben, im Reich des Juniors, sind die Arbeiten auch mächtig vorangeschritten. Nach dem Streichen der Wände erfolgt nun die Verlegung des Fußbodens. Mal etwas anderes: eine echte Steinwand. Hier entsteht der Hauswirtschaftsraum - Kabel müssen noch verschwinden, aber der Fußboden ist schon einmal sehr schick ausgelegt. Nach längerer Pause nun mal wieder einige Fotos aus Walsrode. Die Bauherren sind eingezogen, angegrillt wurde ganz offenbar auch schon. Ein Blick auf die Nordseite, vor der die Autos parken. Der Eingangsbereich. Große Natursteine liegen schon bereit, um die Wege und die Einfahrt zu pflastern. Erste Pflasterarbeiten deuten sich an. Die Arbeiten im Badezimmer sind hier in vollem Gange. Das Bad ist inzwischen zur Wellness-Oase geworden. Liebevoll eingerichtet: Hier stimmen schon alle Details. Jetzt muss noch der Dachboden eingerichtet werden. Ein Raum mit sehr interessanter Wandgestaltung ... Heute bekommen die Wände ein bisschen Farbe ab ... Wohin bloß mit allen Verpackungen? So wird die Küche kurzerhand zum Papierlager. Hell, freundlich und ganz viel Sonnenlicht - was will man mehr? Ein Blick auf die Eingangstür. Geschafft - der Fußboden ist verlegt! Hier ragen noch einige Kabel aus der Wand, seitlich liegt Parkett bereit. Der Flur im Erdgeschoss ist in freundlichem Grün gehalten. Auch hier ist ein Blick erlaubt. ... und schon voll in Betrieb. Wie gesagt, steht nun das Pflaster bevor. Fußweg und Garagenzufahrt werden unterschiedlich gestaltet. Der Weg ist gepflastert. Das Auto dürfte auch nicht mehr lange im Sand stehen ... Das steckt viel Fleiß drin, in einem Selbstbau-Eigenheim. Unsere Bauherren werden nicht müde - auch der Briefkasten ist schon montiert.
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