2016: Einfamilienhaus mit Einlieger in Porta Westfalica

In Porta Westfalica entsteht seit kurzem ein Einfamilienhaus mit Einliegerwohnung im Dachgeschoss sowie einer Doppelgarage. Der Bauherr wohnt derzeit noch im Dachgeschoss nebenan und freut sich, bald in die eigenen vier Wände ziehen zu können. Das Grundstück weist ein deutliches Gefälle auf - zwischen der höchsten und der tiefsten Stelle liegt ein Höhenunterschied von zweieinhalb Metern.


Eine Balustrade umschließt das Haus von West nach Nord, wo sich auch der Eingang und die großzügige Doppelgarage befinden. Die Garage dient zugleich als praktischer Wind- und Wetterschutz. Geht man weiter um das Haus herum, mehren und vergrößern sich die Lichteinlässe deutlich. Große, bodentiefe Fenster kennzeichnen die Süd- und Westseite des Einfamilienhauses. Hier kann man schon die Absteckungen für die künftige Sohleplatte sehen. Die Hanglage machte die Planung etwas komplizierter. Der Bagger hat das Erdreich aufgerissen. Und so sieht der Baugrund von oben aus. Da muss ganz schon viel abgetragen werden. Das Erdreich wurde abgetragen und begradigt - die Voraussetzung für die Erstellung eines sogenannten Schaftes ist geschaffen. Mit dem Rüttler wird das Erdreich kräftig festgestampft. In diese Vertiefung, die der Bagger hier gut sichtbar aufgerissen hat, wird der Schaft gebaut, der sehr häufig für Häuser ohne Keller in Hanglage nötig ist. Unser Bauherr versichert sich noch einmal, dass alles bestens vorbereitet ist. Hier sind noch einige Vorarbeiten nötig, damit sich die späteren Hausanschlüsse an den richtigen Stellen befinden. Unser Bauherr dokumentiert seine Baustelle, wie man links unten erkennen kann. Wenn das Haus erst einmal vollendet ist, kann man sich an die vielen einzelnen Arbeitsschritte ohnehin nicht mehr erinnern. Die Versorgung des Gebäudes mit Wasser, Gas, Strom & Co. muss von Anfang an mit eingeplant werden. Professionell ausgeführt und am Ende gut verbuddelt: Der Schacht für das Abwasser. Und jetzt kann es mit dem Schaft schon losgehen. 

Die Hälfte der Umrandung ist schon einmal geschafft. Aus dem Erdreich wächsst die Umrandung für den Unterbau heran. Die Hausanschlüsse werden auch bei diesen Arbeiten sauber nach oben geführt. Nebenbei wird an der Doppelgarage gebaut. Die Stahlmatten für die Sohleplatte liegen bereit. Das Fundament der Garage ist fast vollbracht. Auf den Schaft kann nun die Sohle aufgebaut werden. Dafür werden auf dem Feinkies Dämmplatten ausgelegt. Klar, Baustellen sind schließlich so spannend wie Abenteuerspielplätze, oder? Nach Beendigung aller Vorarbeiten ist die Sohleplatte reif für den Beton, der hier, wie man sieht, schön glattgezogen wurde. Und noch einmal von der anderen Seite, damit alles schön dokumentiert ist. Meisterhaft erstellt: Die Sohleplattes des Zweifamilienhauses sieht aus wie aus einem Lehrbuch! Während die Sohle noch weiter aushärtet, kommt ein Laster auf die Baustelle gefahren. Zum Glück hat Neopor kaum Eigengewicht. Das Entladen ist in Kürze vollbracht. Auch die Richtstützen liegen schon bereit. Auf der Sohleplatte werden die Bauelemente in Position gebracht, damit alle schnell zur Hand sind. Und sofort geht es mit dem Stecken der Außenwände los. ... die Wände wachsen rasant in die Höhe. Und schon ist das Erdgeschoss vollendet - der Beton kann kommen! ... wird unseren Bauherren wohl niemand verwehren. Dabei wird zugleich die gute Nachbarschaft gepflegt. Nach vollbrachtem Tageswerk ist es Zeit für den Feierabend. Ralf Ottinger ist auf der Baustelle eingetroffen, um zusammen mit unseren Bauherren die Wände zu betonieren. Das EG ist betoniert und muss jetzt aushärten. ... trifft ein Kranlaster auf der Baustelle ein. Der Kran habt die einzelnen Deckenelemente in ihre Endposition. Besser gehts nicht: Die Deckenelemente fügen sich nahtlos in den Plan ein. Die Karabiner werden abgedockt, denn alles sitzt an der richtigen Stelle. Die Rillen zwischen den einzelnen Platten werden jetzt verfugt. Die Decken sind erledigt, jetzt ist die Treppe dran. Der Kran hebt nun die ebenfalls mitgelieferte Treppe, die Erdgeschoss mit 1. OG verbindet, in den Rohbau. Und noch einmal schön im Profil zu sehen. Und passt! Die Fugen werden einzeln verfüllt. Außenherum wird ein Ringanker um die Deckenplatten gegossen. So wird aus den Einzelplatten eine stabile Deckenscheibe. Am Rand geht die dicke Außenwanddämmung ohne Unterbrechung in die nächste Etage über. Diese Konstruktion ist wärmebrückenminimiert und ohne Rißgefahr. Nebenbei entsteht, quasi im Vorbeigehen, die Garage. Ein Blick von oben auf die Treppe, die hier, kaum eingebaut, sofort wieder gründlich eingepackt wird. Die Treppe ist aus Sichtbeton, d.h. sie bekommt später keinen weiteren Belag. Desahlb muß sie die Bauphase ohne optische Beeinträchtigung überleben. Kaum ist alles verlegt, sind unsere Bauherren auch schon wieder am Stecken. Schließlich muss noch eine Ebene drauf. Es wird fleißig gesteckt und die Fensteröffnungen ausgespart. Von vorn ... ... und von hinten. und von außen. Schon sind die Richtstützen wieder montiert. ... und kann mit Beton verfüllt werden. Die einzelnen Deckenplatten werden mit dem Fließbeton durch das Vergießen der Fugen und des Ringankers zu EINER geschlossenen Deckenplatte. Das ist dank des Silos mit seiner Mischanlage, unkompliziert und schnell ausgeführt. Danach werden dann die Wände des OG verfüllt. Beides geschieht direkt nacheinander und man vermeidet dadurch Arbeitsfugen und Verzögerungen. Und jetzt ist es vollendet, das Stecken des 1. OG - und nach den Arbeiten wurde sogar aufgeräumt! Und nun noch einmal die Außenaufnahme zum Bewundern und Staunen! Das kann nur eines bedeuten: Richtig, es ist Zeit zum Betonieren! Gründliche Bauherren sind hier am Werk: Da wird noch einmal schnell am Abend überprüft, ob alles wirklich sitzt. Nein, eigentlich unmöglich mit dem Bausystem. Aber unser Bauherr ist sehr gründlich baut sein Haus nach dem Motto "Lieber vorher schlau als nachher klüger". Zurecht! Hokuspokus - schnell ist auch die Garage in die Höhe gewachsen. Bei Sonnenlicht betrachtet, sieht es gleich noch besser aus. Das Silo kann nun abgeholt werden, schließlich sind die Betonarbeiten vollbracht. Um das Haus nach oben zu schließen, wird zunächst eine Holzbalkendecke eingezogen. 
Das Haus wird eingerüstet, um die Dacharbeiten sicher auszuführen. Die Holzbalken sind inzwischen alle in Position gebracht. Deshalb ist die Qualität unserer Häuser so gut: Die Bauherren kontrollieren immer wieder, dass alles perfekt ausgeführt wird. Wie gesagt, Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste. Deshalb: Besser noch einmal nachschauen, bevor am Ende Pfusch rauskommt (kann hier nicht die Rede von sein!). So sieht eine perfekt verlegte Holzbalkendecke aus.  Die auf Maß gesägten Balken werden in die Eisenträger eingefügt. Nach oben folgtein Deckenabschluss aus OSB-Platten. Das eigentliche Dach wird jedoch noch höher gezogen - deshalb muss der Kran noch einmal aktiviert werden. Der erste Balken wird in seine finale Position gezogen. In der Mitte stützt ein Eisenträger die Dachkonstruktion. Hier nimmt das Dach Form an. Das ist Knochenarbeit, bei der es auf den Millimeter ankommt. Fertig ist die Dachkonstruktion - wie unser Bauherr berichtet, fanden die Arbeiten bei schlechtestem Wetter statt: "Erst klirrende 0 Grad am Montag, dann Dauerregen am Dienstag und Mittwoch ... am Ende war der Dachstuhl denn noch fertig ... wir allerdings auch ..." - das glauben wir gern. Hier kann man sehen, dass ein geschlossenes Dach eine lohnenswerte Angelegenheit ist ... Auf die Dachkonstruktion wird nun eine Folie aufgebracht, damit es weitergehen kann. Und auf die Dachfolie folgen wiederum eine Verlattung. Die Verlattung des Daches ist vollendet, weiter gehts mit den nächsten Schritten. Jetzt sind die Dachpfannen dran. Die Dachpfannen liegen in kleinen Stößen bereit, jetzt gehts los! Es geht in schnellen Schritten voran. Hier liegt jeder Ziegel an der richtigen Stelle. Und Lawinenschutz gibts auch - ob es wohl trotz Klimawandel noch mal so richtig schneien wird? Nun ist die Gebäudehülle in ihrer endgültigen Fassung erstellt - Fassade und Dach sind fertig! Glückwunsch an die fleißigen Bauherren!! Das Dach ist vollendet - ebenso wie seine Ausführung. Unsere Bauherren sind so fleißig, dass im Vorübergehen auch gleich noch die Garage erledigt wurde. Und hier noch einmal von weitem - das Hausbau-Projekt nimmt an Fahrt auf. Damit das Haus zum Plus-Energie-Haus wird, hat sich unser Bauherr für PV-Module entschieden. Die sind hier noch gut verpackt, sodass man den Inhalt nicht erkennt. Die Unterkonstruktion für eine reiche Sonnenernte. Mit der richtigen Dachneigung und Ausrichtung kann man als Hauseigentümer enorm viel Strom selbst produzieren. Bis zu 70 % eigene Stromproduktion machen die Module möglich. Das Dach ist jetzt komplett vollendet, alles wurde wie vorgesehen errichtet und kann getrost die nächsten 50 Jahre so bleiben. Dacharbeiten vollendet = Gerüst überflüssig. Jetzt sind die Fenster dran: Damit der äußere Abschluss gelingt, sind so einige Vorarbeiten nötig. Selbst die Montage der Aussenfensterbänke läuft schon an. Und so sieht dann der Endzustand aus. Vorher gibt es jedoch noch andere Aufgaben zu lösen: Das Thema Dämmung nimmt viel Raum ein ... Zum Spitzboden wurde eine kleine Luke eingebaut. Sie dient vor allem dazu, die alleroberste Ebene noch zu dämmen. Die Lüftungsrohre werden durch die Decke durchgeführt. Selbst die kleinsten Winkel müssen sorgfältig mit dem Klemmfilz gedämmt werden. Und das sieht dann so aus - hier ein Beispiel aus der Dachspitze. Ein seltenes Bild, das jedoch zeigt, wie gut der Dämmstoff zwischen die Balken eingefügt werden kann. Und nun verschwinden auch die Lüftungsrohre in der dicken Dämmschicht. Der hängende Filz wurde nun zwischen die Sparren gepresst und kommt von alleine nicht wieder raus. Ein bisschen fummelig ist es hier noch, zumal die Dampfbremse von innen aufgebracht werden muss. Und weiter gehts, Bahn für Bahn wird die Dampfbremse montiert. Und hier ist sie schön montiert. Wer für sich selber baut, nimmt auch manche Unbequemlichkeit auf sich ... Derweil werden innen Trockenbauwände eingebaut. Man kann sie hier langsam wachsen sehen. Zunächst werden Rahmen aus Holz aufgestellt. Diese werden dann, auch wenn es hier noch nicht zu sehen ist, geschlossen und mit Dämmstoff gefüllt. Ihr Vorteil: Mit Trockenbauwänden bleibt man flexibel und kann die Raumaufteilung immer wieder ändern - je nach dem, wie viele Räume man gerade benötigt. Nur an den Außenanlagen muß noch Hand angelegt werden
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